Blutrot
© 2007
Unheimlich hallen seine Schritte in der engen Gasse wider. Nur vereinzelt sieht er ein beleuchtetes Fenster.
Plötzlich wird der Weg breiter, und er erkennt in der Ferne ein rotes Licht.
Nein!
Was er dort sieht, es ist ein Mensch.

Deutlich erkennt er die Arme und Beine des anderen, der in blutroter Farbe dort hinten lauert und offenbar nur auf ihn wartet.
Da ertönt ein Geräusch, wird rasch lauter.

Hastig schrickt er zurück, und das Auto braust auf der Querstraße an ihm vorbei.

Jetzt wartet er lieber, bis die Fußgängerampel umspringt, und ihm das grüne Männchen sagt, dass er gehen kann.


E N D E

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