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11.02.2012:Nach einer längeren kreativen Schaffensphase melde ich mich endlich zurück.
Ich musste Abstand zu älteren Projekten finden, bei denen ich mich zuletzt im Kreis zu drehen begann, indem ich teilweise immer und immer wieder bereits an den ersten wenigen Seiten vermutlich sogar grundlos herum feilte. Jetzt merke ich allmählich, dass ich wieder einen klareren Kopf bekomme, bereit für neue (Schreib-)Aufgaben bin und auch die älteren konstanter er- und abarbeiten kann. Auch wenn ich zugegebener Weise zeitweilig schon ein schlechtes Gewissen ob meines Müßiggangs hatte, so darf ich doch feststellen: Manchmal braucht es eben jene Auszeiten. 18.12.2011:Wie ich Mitte der Woche erfuhr wird auch mein zweiter journalistischer Beitrag – diesmal unter dem Titel »Weihnachten endlich geschafft!« – im Panke-Spiegel erscheinen, worüber ich mich freilich sehr freue.
Nicht weniger erfreulich war die Mail, die mich Freitagabend erreichte, und in der mir Autorin Katja Heimberg mitteilte, dass mein schon Mitte der 90er-Jahre verfasstes Gedicht »Advent« Aufnahme in eine ihrer Anthologien im nächsten Jahr gefunden hat. Wenn das keine superschönen Nachrichten zum Ende des Jahres sind ... ;) 07.12.2011:Zwar kam der Nikolaus in diesem Jahr einen Tag verspätet – nun ja, er ist ja schon alt – allerdings auch in weiblicher Gesalt: Unsere Verlegerin hat in der vergangenen Nacht das E-Book unserer diesjährigen Anthologie »2112. Geschichten aus einer dystopischen Welt« fertiggestellt.
Ein dickes Danke an dich, Simone Edelberg und deinen WortKuss Verlag! Und nachdem die im Buch vertretenen Autoren heute Abend eine E-Mail mit gewissem Inhalt erhielten, ist nun »der Jonny in mir« besonders gespannt auf das neue Jahr ... 02.12.2011:Wie heute bekannt wurde, findet der MucCon 2012 am 17. und 18. November im Kulturzentrum Trudering in München statt.
Auch wenn bis dahin noch etlich viel Wasser den Rhein hinunterlaufen wird, habe ich selbstredend dennoch heute schon mein Kommen zugesagt. So fantastisch wie der MucCon 2011 war, möchte ich im nächsten Jahr doch auf keinen Fall drauf verzichten. ;) 30.11.2011:Es dürfte für Autoren, welche auf ihrer Website oder in ihrem Blog auf ihre literarische Arbeit hinweisen, nichts neues sein, ihren Papierkorb gelegentlichmit Reklamebriefen irgendwelcher »Schreibschulen« füttern zu dürfen, wenn sie im Impressum ihre Adresse verraten. Neu war mir aber zumindest bislang, nun auch auf »Facebook« entsprechende Meldungen (als persönliche Chatmeldungen) zu erhalten. Vor Spam aber ist man offenbar leider nirgens sicher.
27.11.2011:Wird der vorweihnachtliche Stress tatsächlich immer ärger, oder kommt es mir nur so vor, weil, wie mir scheint, ich in diesem Jahr recht früh hineingeraten bin und »tausend Dinge gleichzeitig« getan werden wollen?
In jedem Fall ist meine eigentlich übliche Zubettgehzeit in der vergangenen Woche um ein, zwei oder, wie gestern, auch schon mal um drei Stunden verschoben worden (und manchmal bin ich dabei nicht einmal zum Schreiben gekommen). Was ich in dieser Zeit getan habe? Am Adventskalender für mein Forum gearbeitet. Denn tagsüber war ich durch die Arbeit für meine Eltern, den Menüdienst Rheinland und meinen eigenen Haushalt voll und ganz beschäftigt – denn, in der Tat, ich habe mir fest vorgenommen, Weihnachtsputz bei mir zu halten! Folgerichtig freute ich mich auf mein Wochenende und dachte, ich könne gestern und heute vielleicht endlich einmal die noch ausstehenden Rezensionen zu den drei zuletzt gelesenen Büchern sowie vielleicht auch endlich mal meinen Bericht über den MucCon schreiben, und mich ein wenig erholen. Aber: Zu früh gefreut! Dank den unterschiedlichen Webbrowsern Mozilla und Internetexplorer von Microsoft, deren Entwickler einfach zum Knutschen sind. Hatte ich nämlich gestern Mittag eigentlich nur noch den Adventskalender auf den Server des Forums aufspielen wollen, stellte sich heraus, dass er nicht in beiden Browsern richtig lief; was im Internetexplorer fantastisch wirkte, wurde bei Mozilla regelrecht »zerschossen«. So ging mein Wochenende flöten ... Kinders, selbst bei Handyakkukabeln ist man inzwischen auf die glorreiche Idee gekommen, nicht für jedes Handy ein seprates Aufladekabel zu benötigen. Warum, bitte, ist es so schwer, unterschiedliche Webbrowser zu konfigurieren, die trotzdem auf dieselben Befehle reagieren? 01.11.2011:Mein Artikel »Beißt sich die Katze in den Schwanz? ›Pflegereform‹: Sparen auf Kosten der Alten und Kranken« ist in der aktuellen Ausgabe des PANKE-SPIEGEL, November/Dezember 2011, erschienen und in verschiedenen Lokalitäten in Panketal und Umgebung sowie direkt über die Redaktion zum Preis von 2 Euro erhältlich.
23.10.2011:Passend zur Jahreszeit, in welcher ja (zumindest im Rheinland) die »Dotzkinder« von Haustür zu Haustür gehen und Geld für den bevorstehenden Martinsumzug sammeln, könnte ich heute mit ihnen mitsingen »Ich bin ein kleiner König«, denn zumindest fühle ich mich so.
Schließlich sah es seit Bekanntgabe, dass mein Forum auf dem diesjährigen mucCON vertreten sein wird, so aus, als müsste ich auf meine Teilnahme an diesem Event verzichten, auf dem sich das »Anthologieforum« erstmals öffentlich präsentiert. Seit heute aber steht fest: Auch ich werde am Stand meines Forums zu finden sein! Und vermutlich nicht nur dort – fiebere ich dem Ereignis nun doch regelrecht entgegen. Immerhin werde ich dort vielen von euch und aus meinem Bekanntenkreis auf »Facebook« erstmals richtig begegnen, worauf ich mich wie doll freue. :-) An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mir kräftig die Daumen gedrückt haben, damit das klappt – sowie bei all jenen, die mir gestern auf »Facebook« zum Geburtstag gratulierten (obwohl dies ja nun wahrlich nicht mein Verdienst ist oder war, sondern eher ein massives Stück harter Arbeit, die meine Mutter vor 45 Jahren und Jahre darüber hinaus, gemeinsam mit meinem Vater, geleistet hat ;-)). 15.10.2011:In der Anfang November erscheinenden Ausgabe 06/2011 des PANKE-SPIEGEL wird mein Artikel »Zur Pflegereform« erscheinen, in dem ich über den (Un-)Sinn des Ende der 90er Jahre verfassten Pflegegesetzes berichte.
Mein besonderer Dank an dieser Stelle gilt Thomas Steierhoffer, dem Chefredakteur, der mich etwa Mitte September bat, einen Beitrag für seine Zeitung zu schreiben und mir so die Gelegenheit gab, diesen Artikel zu verfassen. Zweifelsfrei ist das Thema auch heute noch brandheiß und hat mich seinerzeit, als ich noch selbst in der Altenpflege tätig war, mehr als einmal aufgewühlt. Schriftstellerisch arbeite ich derzeit an dem Romanprojekt »Licht und Schatten«, einem Mystery-Thriller, zu dem ich unlängst das erste Kapitel vervollständigt habe. 04.08.2011:Was passiert, wenn man vor lauter »Qualität«, die man in einen Text steckt – Satzbau, Perspektive, kurz gesagt: dem Stil, in dem man die Geschichte erzählt – das eigentliche Handwerk des Erzählens vergisst, durfte ich gestern feststellen. Es verhält sich ähnlich wie mit einem Wohnzimmer, in dem jedes Kissen auf der Couch an seinem Platz, jede Zeitschrift wohlgeordnet auf dem Tisch liegt und selbst die Fransen am Teppich gleichmäßig und gerade gebürstet worden sind: Es mag auf den ersten Blick vielleicht hübsch ausschauen, wohlfühlen tut sich ein Gast jedoch nicht – er muss ja Angst haben, etwas von der Sterilität zu vernichten. Da ist ein wirklich gemütlich eingeräumtes und belebtes Wohnzimmer doch einladender.
Fazit: Das Erzählen einer Geschichte darf über die Arbeit an ihr nicht verlorengehen! Nur wenn der Leser sich beim »Betreten des Zimmers« wirklich wohlfühlen kann, wird er auch bereit sein, die Geschichte zu lesen, und sie wird ihm gefallen. ;-) 28.07.2011:Soeben erhielt ich einen Brief des Engelsdorfer Verlags, in dem mir (sowie meiner Co-Autorin Anita Sommer) mitgeteilt wird, dass das Buch »Liebe ist mehr – Aphorismen und Gedichte über die schönste Sache der Welt« zum 30. September dieses Jahres aus dem Verlagsprogramm genommen wird. Noch sind drei Exemplare des Werkes direkt über den Verlag bestellbar und auch einige Online-Händler könnten noch Bücher in ihrem Angebot haben. Wer also Lyrik von mir oder Frau Sommer in gedruckter Form lesen und dazu einige wundervolle Bilder der Künstlerin betrachten möchte, sollte rasch handeln! Es wird definitiv keine Neuauflage des Buches geben und ich werde meine Gedichte, deren Rechte dann wieder gänzlich bei mir liegen, anderweitig verwenden.
25.07.2011:Wie heißt es so schön? Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.
Nachdem mich Mitte der vergangenen Woche die E-Mail einer lieben Freundin erreichte, ist mein Romanprojekt wieder in den absoluten Vordergrund gerückt. Aufgrund unserer diesjährigen Ausschreibung im »Anthologieforum« pausierte ich ja hieran und nachdem etwa Mitte Juni ein eBook-Verleger auf mich zukam und fragte, ob ich nicht Lust hätte, eine meiner »Kurz«-Geschichten bei ihm zu veröffentlichen, schob ich die Arbeit an dem Roman ja noch weiter hinaus. Nun gilt es zunächst ein aussagekräftiges Exposé zu schreiben ... und erst wenn dieses steht und ich es von der Zeit her verantworten kann, werde ich mich mit dem mir doch bislang noch immer etwas »suspekten« Medium, dem eBook, beschäftigen. ;-) 22.07.2011:Nachdem von meiner Seite her die Lektoratsarbeiten an der diesjährigen Anthologie des »Anthologieforums« bis auf zwei Geschichten soweit abgeschlossen sind, habe ich mich entschlossen, meine »Kurz«-Geschichte »Es« von 2005 zu überarbeiten. Hauptaugenmerk dabei liegt dabei vor allem auf der Streckung des Textes von gut 50 auf 100 Manuskriptseiten.
Sollte ich sein lassen, werden Sie nun vielleicht denken. Immerhin wird ein Text in den seltensten Fällen besser, wenn er länger wird. Und Sie haben Recht! Dass ich es trotzdem in meinem heutigen Stil noch einmal schreiben will, liegt schlicht darin begründet, dass ich mich natürlich mit meiner eigenen Lieblingsgeschichte auch identifizieren will ... Bestimmt aber werde ich mich sputen. ;-) 17.07.2011:Noch nie habe ich mich so »US-amerikanisch« gefühlt wie in den letzten Tagen, spätestens nachdem unsere DFB-Damen bei der soeben zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft ausgeschieden sind.
Ja, den ganzen vergangenen Tag habe ich dem Abschlussspiel heute Abend genauso entgegengefiebert, als wären es »unsere Mädels«, die dort gegen die kampfstarken Japanerinnen aufliefen. Dabei war es Zufall gewesen, dass ich auf Hope Solo, Abbey Wambach und die anderen US-Spielerinnen aufmerksam geworden bin. Denn ich schaltete das Spiel USA : Brasilien just in dem Moment ein, als Miss Solo einen Elfmeter hielt, den die Schiedsrichterin dann jedoch – unbegründet – wiederholen ließ. Nun ist es ja schon bemerkenswert, wenn ein Torwart (besser: eine Torwartin) einen Elfmeter hält. Wenn dieser aber eben wiederholt wird und so für eine Mannschaft ein unverdientes Tor entsteht, ist es wohl nur natürlich, dass meine Sympathie der benachteiligten Mannschaft gilt. Wenn dieses Spiel dann aber noch so hochdramatisch wird, wie das der USA gegen die Südamerikanerinnen, gerate ich in Eifer – das »Fieber packt mich«. Witzigerweise ist es bei »Facebook« ja nun so, dass man in seinem Profil neben zahlreichen Angaben auch seine Lieblingssportler aufführen darf – was ich bis dato allerdings noch nicht getan hatte. Nur natürlich, dass ich ihr heute Nachmittag Glück für das heutige Spiel wünschte. Oder? Doch ebenso logisch, dass ich ihr vorhin auch einen Eintrag auf ihrer Seite hinterließ, nachdem das letzte Spiel dieser Frauen-WM zu Ende war. Verrückt und faszinierend zugleich, wie »nah« man durch das Internet »einander« kommt ... Nachtrag am 18.7.: 11.07.2011:Hatte ich gestern hier geschrieben, es würde reichen, habe ich wohl leider »die Rechnung ohne den Wirt« gemacht.
Denn, wie Sie vielleicht festgestellt haben, habe ich diese Website heute Vormittag kurzerhand »vom Netz genommen«, nachdem ich heute früh die E-Mail eines potenziellen Verlegers vorfand, in der er »von Verballhornung meiner Leser« sprach, hier, eben auf dieser Website einzuräumen, wer sich tatsächlich hinter dem Pseudonym »Patricia Dragston« verbirgt. Tatsächlich, so ist mein Empfinden, würde ich meine Leser aber eher »auf den Arm nehmen« ihnen nicht einmal hier »reinen Wein einzuschenken«. Denn ist es nicht so, dass man erst dann auf die Website eines Autors geht, um mehr über ihn herauszufinden, nachdem man etwas von ihm gelesen hat, das einem gefällt? Nichtsdestotrotz hat mich die Meinung dieses Verlegers natürlich bewegt und zum Nachdenken gebracht. Zweifelsfrei wäre es eine Alternative, »Patricia« von dieser Website zu entfernen und Leserinnen somit über »ihre« wahre Identität im Ungewissen zu lassen – allerdings eine für mich äußerst unbefriedigende. Da ich mich aber ohnehin spätestens bei einer Lesung outen müsste und sich spätestens dann wieder Stimmen erheben würden, die von »typischen Männerfantastereien« sprächen – und es ein weiteres Zeichen der Fairness ist –, ist es vielleicht nicht das Verkehrteste, auf das Pseudonym für meine romantischen Geschichten zurückzugreifen, unter dem ich diese Texte ursprünglich publizieren wollte: »Patrick J. Dragston«. 10.07.2011:Allmählich reicht's! Hatte ich mir gestern ja noch fest vorgenommen, heute gleich zwei Geschichten der in unserer im Genre Dystopie erscheinenden Anthologie vorzunehmen, musste ich diesen Vorsatz heute drangeben. Denn im Gegensatz zu anderen Tagen, an denen ich einen Anflug von Migräne habe, der sich normalerweise legt, wenn ich die Stirn mit chinesischem Heilpflanzenöl einreibe, spätestens aber nach Einnahme einer Tablette: Heute spüre ich jetzt, um 23.49 Uhr, noch immer die Schmerzen, die mich heute Vormittag überkamen. Sicherlich verständlich, dass ich da keine Geschichten lektoriert oder die eigenen überarbeitet habe.
09.07.2011:Frustrierend. Und damit meine ich nicht nur das vorzeitige Aus für »unsere Mädels« im WM-Viertelfinale gegen Japan. Allerdings hat dies soeben dem heutigen Tag »den Rest« gegeben. Da hat man sich erst viel Mühe gegeben so zu tun, als würde einem dieses Fußballereignis am Allerwertesten vorbeigehen und hat seine Sympathien für unsere Damen, die diese längst haben, so gut es geht vor anderen »echten Kerlen« verschwiegen, bis man seine Begeisterung nicht länger zurückhalten kann – und dann verliert das DFB-Team tatsächlich bereits im Viertelfinale im eigenen Land. Dazu ausgerechnet gegen Japan. Denn »die« hat man als Fußballnation doch bislang eher belächelt. Obwohl: Wussten Sie welche Damennationalmannschaft gerade »gut« ist? Ich nicht. Immerhin ist das ja auch »nur« Damenfußball.
Aber nein, seien wir ehrlich: Der heutige Nachmittag war schon nicht der tollste. 08.07.2011:Schon interessant, wie klein unsere Welt dank »Facebook« und anderen »Social Networks« geworden ist.
Hat man sich früher im Laufe der Jahre aus den Augen verloren, hat man sich meist damit abfinden müssen – sofern nicht ein glücklicher Zufall zu Hilfe kam – den anderen nie wiederzusehen. Anders in diesen Zeiten! Selbst Klassenkameraden aus der Grundschule sind wiederzufinden, sofern man sich zumindest noch an ihre Namen erinnert. Nicht viel anders war das damals bei einer Beziehung: War man zu der Überzeugung gekommen, künftig doch besser getrennte Wege zu gehen, konnte der Verlassene oft nur durch lange nächtliche Spaziergänge am Haus des geliebten Menschen vorüberschleichen. Kam dann noch eine räumliche Trennung dazu, bedeutete das nicht selten das ultimative Aus; es blieb einem nichts anderes übrig, als sich den anderen endgültig aus dem Kopf zu schlagen. 06.07.2011:Es ist überstanden! Sowohl was meine Erkältung betrifft, scheine ich »über den Berg« zu sein – scheint wohl doch etwas dran zu sein, dass eine Erkältung mit Medikamenten sieben Tage dauert, eine ohne medikamentöse Behandlung indes eine Woche ... und meine Sperre auf »Facebook« wurde endlich aufgehoben. :-)
Auch konnte ich heute meine Herausgeberpflichten wieder aufnehmen. 01.07.2011:Der Monat fängt ja gut an. Nicht nur, dass wir Temperaturen von maximal nur 15 Grad haben und ich erkältet bin – mir tun auch wieder einmal die Handgelenke weh ... und ich wurde gesperrt.
Was die Handgelenke betrifft, fürchte ich, habe ich es die letzten Tage mit der »Homepagebastelei« ein wenig übertrieben. Allerdings dachte ich mir, nachdem ich ja unlängst diese meine Webpräsenz nochmals gründlichst überarbeite habe, könnte ich mich auch noch einmal an der Website für den »Menüdienst Rheinland« versuchen. Dass dies allerdings nur ein Versuch blieb ... Kann allerdings nicht wirklich verwundern, da mein Chef derzeit sicherlich andere Sorgen hat, nachdem seine langjährige Lebensgefährtin schwer erkrankt ist. Bestimmt werden Sie sich nun fragen, wo ich mich denn so rüpelhaft verhalten habe, um gesperrt worden zu sein. Im »Anthologieforum« wird das ja kaum der Fall gewesen sein – so als »Chef« des Ganzen. Ich freue mich mächtig über die zahlreichen neuen Kontakte und hoffe, dass meine Sperre bald wieder aufgehoben wird. Denn noch sind einige Leute da, deren Bekanntschaft ich machen möchte ... und ebenso habe ich einige alte Freunde aus vergangenen Jahren wiedergefunden, die ich natürlich auch zu meinen Kontakten hinzufügen möchte. Ich sagte ja bereits, »Facebook« macht süchtig! – Was aber auch wiederum nicht verwundern kann: Bei so vielen lieben Menschen ... ;-) 15.06.2011:Ich bin süchtig – oder wohl zumindest auf dem beste Wege, es zu werden.
Nein, nein, nicht was Sie denken! Von guter Literatur bin ich längst abhängig. Ich muss bereits seit einigen Jahren täglich zumindest ein paar Seiten aus einem spannenden Buch lesen, genau wie ich ohne selbst zu schreiben nicht mehr leben kann – oder mich zumindest unvollständig fühle. Nein, ich fürchte, der seit einigen Jahren grassierende Virus, der die sozialen Netzwerke wie »Facebook« und »wer kennt wen« innerhalb nur weniger Jahre zu gewaltigen Internetplattformen hat werden lassen, hat mich nun auch infiziert. Seit einigen Tagen habe ich mein Profil auf »Facebook« mehr und mehr erweitert, was ich über lange Monate, in denen ich bereits Mitglieder der Community bin, vermieden habe und seit heute bin ich nun auch wieder in zweitgenanntem »Social Network« anzutreffen. Es ist faszinierend, alte Bekannte wiederzufinden und neue kennenzulernen ... 02.06.2011:Voran ein Nachtrag zur Meldung vom 19.03.: Alle Personalpronomina, die in wörtlicher Rede in dem Buch vorkommen, sind leider falsch abgedruckt, nämlich klein. Aber wer mit dem Segen des Herrn herausgibt ...
Glücklicherweise gibt es aber auch erfreuliche Mitteilungen, die ich Ihnen freilich nicht vorenthalten will:
Alle drei Geschichten, welche ich für den Wettbewerb des »Anthologieforums« geschrieben habe, haben meinen Mitherausgebern so gut gefallen, dass sie »drin« sind. Überhaupt war die diesjährige Ausschreibung meines Forums wieder in jeder Hinsicht ein Erfolg. Zahlreiche wunderschöne Kurzgeschichten durfte ich lesen, das Forum gewann einige neue Mitglieder, das Miteinander war und ist großartig und die gegenseitige Unterstützung immer wieder ein wunderbares Erlebnis. Zudem dürfen wohl alle Beteiligten gespannt auf ein wirklich schönes Buch sein, das es in diesem Jahr geben wird. 19.03.2011:Es gibt Situationen im Leben eines Autors, da mag man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen oder selbigen mit voller Wucht auf die Tischplatte knallen – in Ermangelung des Kopfes jener Person, die an der Misere tatsächlich schuld hat.
Es freute mich, als ich heute Vormittag bei meinen E-Mails die Anfrage eines gewissen Verlages vorfand, ob man – die in der jüngst erschienenen Anthologie vertretenen Autoren – zufrieden mit der Präsentation des Buches und seiner Geschichte darin wäre oder ob man etwas anzumerken habe. Kurz entschlossen teilte ich mit, dass ich mich über die vom Lektor inkorrekt eingeführte Groß-/Kleinschreibung geärgert habe und erklärte, dass in einer historischen Geschichte wie der meinigen die in wörtlicher Rede aufkommenden Personalpronomina »Ihr« und »Euch«/»Euer«/»Eure« genauso zu behandeln seien wie in zeitgenössischer Literatur ein »Ihr« oder »Sie«. Die Antwort des Verlages bzw. Herausgebers hat mich dann jedoch ein wenig am menschlichen Verstand zweifeln lassen, hieß es darin doch, man habe keine historische, sondern eine allgemeine Anthologie herausgebracht und darum würde es dem allgemeinen Erscheinungsbild des Buches schaden, wäre man in meiner Geschichte auf die Anredeform eingegangen. Fazit: Man sollte als Autor gründlichst nachdenken, mit welcher Geschichte man sich bei welcher Ausschreibung welchen Verlages bewirbt, ggf. vielleicht sogar vorher ermitteln, wie bzw. ob und wer ein Lektorat der Geschichten durchführt. Traurig ... 12.03.2011:Nach monatelanger Wartezeit ist die Anthologie »Was man nicht sieht« des Sperling-Verlags erschienen. Ich freue mich mächtig, mit der Kurzgeschichte »Ein Schimmer in der Nacht«, welche ich unter dem Pseudonym Paul Dragston verfasst habe, darin vertreten zu sein.
Das Buch enthält insgesamt 57 Geschichten von 57 Autoren und wurde von Pastor Alfred Mignon herausgebend betreut. Allen Mit-Autoren meinen herzlichen Glückwunsch! Ein wenig Verärgerung muss ich allerdings auch einräumen: Zumindest in meiner Geschichte wurde die korrekte Groß-/Kleinschreibung leider zu einer falschen umgewandelt, und die von mir vorgegebene Absatzschaltung wurde ignoriert. Ärgerlich! 16.02.2011:Toll! – Und das meine ich so, wie ich es hier schreibe.
Nachdem die letzten Wochen relativ ruhig verliefen, hat heute Nachmittag sicher nicht nur mein Kopf gequalmt, sondern ebenso der meiner Moderatorinnen und Co-Herausgeberinnen Sylvia M. Dölgers und Simone Edelbergs. Denn bis heute hat keiner von uns geglaubt, dass wir es tatsächlich schafften, mit der diesjährigen Anthologieausschreibung des »Anthologieforums« pünktlich an den Start zu gehen. Zwar haben wir in den letzten Tagen – nachdem ersichtlich war in welchem Genre wir die diesjährige Anthologie schreiben – emsig an einem möglichen Szenar gearbeitet, auch Mo Kast hatte hervorragende Einfälle, wie trist die Welt in ferner Zukunft aussehen könnte ... Aber ich selbst habe bis zur letzten Sekunde bezweifelt, es zu schaffen. Nun steht der Ausschreibungstext, und es geht los ... und ich freue mich mächtig auf die eingehenden Geschichten. Ich wünsche uns allen, den teilnehmenden Autoren wie meinen Mitherausgebern, so viel Freude und Enthusiasmus, wie ich sie heute Nachmittag schon in der »heißen Phase«, dank der Unterstützung meiner Mitarbeiterinnen, erfahren durfte. Ich selbst habe auch schon ein, zwei vage Ideen ... 01.02.2011:Ich freue mich sehr auf die diesjährige Anthologie meines Forums und bin gespannt, in welchem Genre wir in diesem Jahr schreiben, wollen wir doch erstmals eine genregebundene Anthologie herausbringen. Die Entscheidung darüber fällt am 15. Februar.
13.01.2011:In der Ende Dezember erschienen »Null-Nummer« des Online-Magazins »Dornendickicht« ist zu meiner besonderen Freude das Gedicht »Heiligabend bei Familie Z.« zu lesen, das ich bereits Mitte der 90-er Jahre schrieb und von dem ich niemals gedacht hätte, dass es einst einen Verleger fände. Denn damals hatte ich noch gar nicht an Veröffentlichungen gedacht. Das Magazin kann als PDF-Datei kostenlos von der Website des Magazins heruntergeladen werden. Anfang Januar erhielt ich eine E-Mail des Sperling-Verlags, dass die Anthologie »Was man nicht sieht – Geschichten des Glaubens«, in welcher ich als Paul Dragston mit der Kurzegschichte »Ein Schimmer in der Nacht« vertreten sein werde, ab Ende Februar als Buch erhältlich sein wird. Gemeinsam mit meinem Team des »Anthologieforums« werden derzeit »hinter den Kulissen« die letzten Vorbereitungen für den Start unserer diesjährigen Anthologie getroffen. | |
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